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Gipsplatte - Die Diener von Knossos

6,90 CHF

Produktnummer: 3717


Gipsplatte mit Motivvorgabe „Die Diener“ ca. 17 x 22 x 1,5 cm

Nach einem Wandrelief, zum grossen Teil ergänzt.

Inhalt: Eine Gipsplatte, eine Vorlage mit Umrandungen, eine Mal- bzw. Farbvorgabe, ein Blatt Kohlepapier. eine Kurzanleitung.

Anspruch: Leicht
Dauer: 1,5 Stunden
Produktinformationen "Gipsplatte - Die Diener von Knossos"

Die Minoer
Sie waren die erste Hochkultur Europas, ihre Seefahrer dominierten Jahrhunderte lang das Mittelmeer und ihr Stierkult war Vorbild für die Sage des Minotaurus: Das bronzezeitliche Reich der Minoer, benannt nach dem sagenhaften König Minos, ist noch heute legendär.

Die Minoer errichteten bereits vor rund 5.000 Jahren große Palastanlagen auf Kreta, bauten Straßen und entwickelten eine bis heute unentzifferte Schrift. Ihr Einflussbereich reichte von den Inseln der Ägäis über Zypern und die Küste Kleinasiens bis nach Mesopotamien und Ägypten. Doch so prachtvoll und archäologisch ergiebig minoische Palastanlagen wie Knossos oder Phaistos sind – ihre Erbauer geben Forschern noch immer zahlreiche Rätsel auf. So ist auch der Grund für den Untergang des legendären minoischen Reiches nicht eindeutig geklärt.


Die Wandmalerei
Schon seit etwa 2500 v. Chr. wurden wichtige Räume stuckiert und danach durchgehend rot bemalt. Seit der Mittelminoischen Zeit (etwa 2000 v. Chr.) gibt es Belege für einfache geometrische Muster in Malia und Phaistos.

Vor allem im Palast von Knossos, aber auch an anderen Orten fanden sich figürliche Wandmalereien. Die ältesten Beispiele werden um 1700 bis 1600 v. Chr. angesetzt. Die Wandmalerei zeigt schon von Anfang an eine besondere Vorliebe für Naturszenen, Blumen und stilisierte Landschaften. Besonders bemerkenswert sind die Darstellungen von Bewegungsabläufen, die die minoische Kunst deutlich von der gleichzeitigen ägyptischen oder mesopotamischen unterscheidet. Hier ist der sogenannte Fliegende Galopp (siehe das Bild der Stierspringer) zu nennen, der dann auch von den Ägyptern übernommen wurde. Die Malereien fallen auch durch ihre Farbenpracht auf. Es gibt mehr oder weniger lebensgroße Darstellungen, aber auch Bilder, die als Miniaturfresken bezeichnet werden, vor allem hier findet man breit angelegte Szenenfolgen.

Eine Besonderheit sind flache Reliefs in Stuck, die man vor allem in Knossos fand. Es finden sich hier figürliche Darstellungen, aber auch sich endlos wiederholende Muster. Diese Stuckreliefs waren in der Regel bemalt.

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